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Unterschied zwischen klassischen Umfragen und Handyumfragen (Mediametrie)

Blogbeitrag der Mobile Research Conference 2011 Teilnehmerin Natasha Allden

So gerne ich die vielen Anregungen der Debatte noch etwas kontempliert hätte, es blieb keine Zeit dafür, denn mit Tiphaine Goisbeault von Mediametrie scharrte schon die nächste Rednerin mit den Hufen. Sie referierte über den Unterschied zwischen klassischen Online Umfragen und Handyumfragen. Sie führte aus, dass die unterschiedlichen Kanäle natürlich unterschiedlich bedient werden müssen. Im Idealfall kommt ein Hybridsystem zur Anwendung, welches so die jeweiligen Nachteile der anderen Online Umfrage ausgleicht. Außerdem kann die Einbindung der Expertise von Drittanbietern, beispielsweise Keynetics, sehr förderlich sein um einerseits eine Kontrollinstanz zu haben und außerdem die methodisch richtige Anlage und Verwaltung der Datenströme zu gewährleisten.

Fortschritte für die Methodik der Mobiltelefon-Marktforschung

Mediametrie untersucht Zielgruppen audiovisueller und interaktiver französischer Medien. Durch ihren ganzheitlichen Ansatz haben sie entscheidende Fortschritte für die Methodik der Mobiltelefon-Marktforschung erzielt. Zusammen mit ihren Partnern war es Ihnen möglich Leistungskennzahlen und Fehlerschwellen für Untersuchungen zu identifizieren. Ihre Analyse der Nutzung des mobilen Internets in Frankreich lieferte folgende interessante Statistiken:

  • Innerhalb von 2 Jahren ist die Nutzung von 26,1% auf 35,5% gestiegen (Stand Q4, 2010). Momentan wird die Statistik noch vierteljährlich erhoben, bald soll dies jedoch monatlich erfolgen.
  • Portale, Suchmaschinen und Kommunikationsseiten waren die meistbesuchten Seiten. Gefolgt wurden diese von Zugriffen auf Telekom/ Internetanbietern (in Frankreich bieten diese Anbietern viele Inhalte an), Entertainment, Nachrichten, Elektronik/Computer und Reise
  • Google, Facebook, France Telecom, Orange, SFR, Bouygues, Apple, Microsoft, Wikimedia und Twitter sind die Top 10 Marken im mobilen Internet
  • Das Verhältnis weiblicher zu männlicher Nutzer ist 60:40.
  • Mehr als jede andere soziale Gruppe verbringen Studenten ihre Zeit auf Blogs, Musikseiten und Suchmaschinen

Wenn Sie mobile Marktforschung besser verstehen wollen, dann lassen Sie sich hier insprieren.


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